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F #2 | Andreas Jakwerth | Februar

Andreas Jakwerth, unter anderem auch für die Über Uns Bilder verantwortlich, hat den zweiten Fensterplatz schön hergerichtet und präsentiert uns in der Februarausgabe der Wallpaperserie einen feucht-frühlingchen Ausblick.

Dabei greift er auch gleich unseren Namen auf und lässt uns auf eine gespaltene Landschaft blicken, eine Wand aus Nebel, steht saftig grünen Almwiesen gegenüber.

Die ungewissen, oft angstmachenden Möglichkeiten unbeschrittener Wege, treffen auf die sanfte, altbekannte und vielleicht gerade deswegen abgenützte Sicherheit der eigenen Komfortzone.

Fensterplatz #2 | Februar

Während wir uns an anstrengenden Tagen nach der Einfachheit und der Schönheit einer Almwiese mit hohem Kitschpotential sehnen, suchen wir im nächsten Moment vielleicht schon wieder die Aufregung und den Nervenkitzel einer Nebelwand.

Riskiere ich mich zu verlaufen, um vielleicht beim im Kreis laufen von abgelaufenen Wegen abzukommen, und in etwas Unvertrautes zu stolpern? Wie viel Vertrauen brauche ich um Wege einzuschlagen, die alle Möglichkeiten, aber keine Sicherheiten versprechen?

Wiedermal liefern wir nur Fragen und bleiben Antworten schuldig, aber wir haben immer lieber im Nebel gespielt, als in der Sonne zu faulenzen.

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Andreas Jakwerth

Kaum anders ergeht es Andreas Jakwerth, der gerne um die halbe Welt pilgert, um ein paar Mal auf den Auslöser seiner Leicas zu drücken.

Ob in Ghana, Norwegen oder Kambodscha, stehts versucht er möglichst nah an seine Motiven heran zu kommen, um sich im richtigen Augenblick zu entfernen.

Eine Gratwanderung, die uns nicht nur ständig wechselnde Perspektiven eröffnet, sondern auch dafür sorgt, dass aus den tiefen und ruhigen Landschaften, stehts der Alltag der einfachen Bevölkerung leuchtet.

Vielleicht lässt er uns auch gerade deswegen auf den Scheideweg zwischen Sonnenschein und Nebel blicken, damit wir in Anbetracht des Kontrastes, unseren Blick für die noch un-sichtbaren Dinge schärfen können.

Über den Autor

Julian ist 25 Jahre alt, lebt in Wien und entwickelt, neben seinem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie, Brett- und Kartenspiele, Geschichten und Ideen.
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