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Anthony Gerace – Fig. 1-99

Collagenhafte Farbflächen, die sich in vielen kleinen Details auflösen, das Auge zum zweiten Blick, den Körper zum näherkommen zwingen, erschafft Anthony Gerace aus einzelnen Bildern für seine monochrome Reihe Fig. 1-99.

Nicht nur die Flächigkeit und Einfärbigkeit der Collagen von Anthony Gerace faszinieren mich, sondern vor allem das sensible Spiel mit Farbnuancen und vereinzelten Wortfetzen erzeugt eine ganz eigene Topographie und löst die Fläche in viele kleine Bereiche auf.

Every collage in this series has been made using the counterforms from a picture of a person. Or rather, from their portrait. Portraits shot on coloured backgrounds and used for magazine covers become abstract formal experiments intending to hint slightly at what’s missing in the image: the loss of the person, carefully taken out of context, as that context folds in on itself. -Anthony Gerace

Mutmaßungen über das Ursprungsbild, den Zusammenhang der Entstehung drängen sich auf. Im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Kontext gerissen, dürfen die Bilder in ihrer neuen Form auf einmal wieder andere Geschichten erzählen, als sie es im Playboy oder dem Time Magazin tun würden.

Eine Arbeit, die gerade in Zeiten von Flat-Design und dem Vormarsch von monochromen Kacheln einen anderen Zugang ermöglichen könnte.

Fig.25

Fig.96

Fig.26
Via: The strange attractor

Über den Autor

Julian ist 25 Jahre alt, lebt in Wien und entwickelt, neben seinem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie, Brett- und Kartenspiele, Geschichten und Ideen.
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