Toggle Menu

F #1 | Markus Oberndorfer | Jänner

Der erste Fensterplatz, unser monatliches Wallpaper- Projekt mit österreichischen Photographen, wird uns von Markus Oberndorfer zur Verfügung gestellt. Freut euch auf Schnee und Schutt für euer Fenster in die digitale Welt.

Mit dem neuen Design, den neuen Möglichkeiten, aber auch den neuen Ansprüchen, war es Zeit für mehr eigene Projekte und Ideen, die schon lange auf ihre Umsetzung gewartet haben. Hier seht ihr jetzt eine dieser Ideen, den Fensterplatz.

Fensterplatz #1 | Jänner

Benannt nach einem herrlichen Blumentopf-Track und dem besten Ort in so mancher Wohnung oder fast jedem Zug, dreht es sich in unserem Wallpaper-Projekt um die Arbeiten von unseren österreichischen Lieblingsfotografen.

Nach einer Vorauswahl entscheiden wir uns gemeinsam mit den Künstlern für ein Foto, welches dann für die unterschiedlichen Bildschirmformate aufbereitet wird. Nachdem wir das Ganze dann noch mit einem kleinen Hinweis versehen haben, stellen wir es Euch zum runterladen bereit und hoffen, dass auch ihr den Ausblick von eurem neuen Fensterplatz genießt.

640×9601280×8001440×9001680×10501920×12002560×1440

Markus Oberndorfer

Den Anfang dieser Reihe macht Markus Oberndorfer, der uns schon vor gut einem Jahr, mit einem Track für unsere Say Something Reihe glücklich gemacht hat, und dessen Bilder ich durch den damaligen Kontakt schon lange als exklusiven Bildschirmhintergrund genießen darf.

Doch wo ich normalerweise auf sattes Grün, gepaart mit der seltsamen Ruhe und Präsenz von Kraftwerksbauten blicke, erwartet mich seit einigen Tagen der vielleicht nicht ganz so harmonische, dafür aber umso spannendere Blick in eine leerstehende Wiener Fabrikshalle.

Die Natur holt sich, was der Mensch ihr abgerungen hat, zurück… So mächtig, stolz, siegreich sich die Bauwerke erheben – es gibt eine stärkere Kraft, die des leisen, unmerklichen Niedersinkens… -Hartmut Böhme*

Nicht nur der harte Kontrast zwischen dem schon schmelzenden Schnee und der noch immer verfallenden grünen Fließenwand, sondern vor allem die fast künstliche Platzierung des Schnees, Ausdruck einer leisen, aber stetigen Naturkraft, innerhalb der von Menschenhand geschaffenen, dem langsamen Untergang preisgegebenen Struktur, lassen den Blick auf meinen Desktop, zumindestens für einen kurzen Augenblick, zur Aussicht auf eine andere Wirklichkeit verkommen.

- Bis zum 30. März sind drei andere Bilder dieser Serie im Rahmen der Ausstellung INDUSTRIE in der OstLicht Galerie zu sehen.

*Hartmut Böhme, Fetischismus und Kultur, Rohwolt, 2.Auflage, Seite 125

Über den Autor

Julian ist 25 Jahre alt, lebt in Wien und entwickelt, neben seinem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie, Brett- und Kartenspiele, Geschichten und Ideen.
Twitter     Facebook

1 Kommentar

Kommentar schreiben

Erforderliche Felder sind mit einem * markiert. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

*